2009 war das Bruttoinlandprodukt um 2,6 Prozent geschrumpft. "Es wird zwar immer deutlicher, dass sich die Wirtschaft in einer Schwächephase befindet", sagte der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurria, in dem am Montag veröffentlichten Konjunkturausblick für die USA.

"Aber das hat es bei früheren Aufschwüngen auch gegeben. Wir sehen kein Risiko für einen Rückfall in die Rezession."

Allerdings werde die Erholung nicht stark genug ausfallen, um die Arbeitslosigkeit spürbar abzubauen. "Der US-Arbeitsmarkt wird noch eine lange Zeit brauchen, bis er sich vollständig erholt hat", sagt die OECD voraus.

Problematisch sei vor allem die steigende Zahl von Langzeitarbeitslosen. Die Rezession hat mehr als acht Millionen Amerikaner den Job gekostet; mit knapp unter zehn Prozent ist die Arbeitslosenquote für US-Verhältnisse ungewöhnlich hoch. Das dämpft den privaten Konsum, der mit Abstand die wichtigste Stütze der US-Wirtschaft ist.

Gurria begrüsste die Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Wirtschaft notfalls mit weiteren Geldspritzen zu stärken.