Alpiq

Nur noch knapp 600000: Staiblin erhält kleineren Bonus

Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin.

Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin.

Die tiefroten Zahlen des Energiekonzerns Alpiq hinterlassen Spuren im Portemonnaie der Chefin: Jasmin Staiblin erhielt im vergangenen Jahr insgesamt 1,54 Millionen Franken - nach 1,88 Millionen im Vorjahr.

Damit liegt sie nun fast gleichauf mit den anderen Chefs der Branche: Andrew Walo, Chef der gemessen am Umsatz etwas kleineren Axpo, erhielt für das letzte Geschäftsjahr 1,13 Millionen Franken. Suzanne Thoma, Chefin der deutlich kleineren BKW, verdiente 2014 - aktuellere Zahlen sind noch nicht bekannt - rund 1,05 Millionen.

Alpiq-Chefin Staiblin wurde im vergangenen Jahr insbesondere der Bonus gekürzt. Aus den verschiedenen Bonus-Programmen erhielt Staiblin noch rund 580'000 Franken, wie aus dem am Montag publizierten Geschäftsbericht hervorgeht. Im Vorjahr waren es 900'000 gewesen.

Dafür wurde für die Chefin und den Finanzchef ein sogenannter Turnaround-Bonus eingeführt. Damit solle der "speziellen Situation von Alpiq Rechnung getragen werden", heisst es im Geschäftsbericht.

Der Bonus sei ein "gezielter Anreiz" für die "erfolgreiche Bewältigung des Turnarounds". Allfällige Zahlungen aus diesem Bonusprogramm erfolgen jedoch frühestens 2018.

Während Staiblin eine Einbusse hinnehmen musste, stieg der durchschnittliche Lohn der vier übrigen Geschäftsleitungsmitglieder. 2014 hatten sie durchschnittlich 880'000 Franken erhalten. 2015 waren es rund 950'000 Franken.

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