Zudem habe die Frankenstärke den Umsatz um 5,2 Prozent gedrückt, teilte Nestlé mit. Das interne Realwachstum betrug im ersten Quartal 2009 noch 0,3 Prozent. Das organische Wachstum erreichte dank Preiserhöhungen 3,8 Prozent.

Analysten hatten je mit 0,1 Prozentpunkten mehr Wachstum und einem Umsatz von 25,97 Mrd. Fr. gerechnet. Im ersten Quartal 2008 hatte das organische Wachstum noch 9,8 Prozent betragen, im gesamten letzten Jahr 8,3 Prozent.

In Europa sackten die Umsätze im Startquartal 2009 um 12 Prozent ab. In Amerika konnte Nestlé dagegen um 5,5 Prozent zulegen. Im Wassergeschäft spürt Nestlé offenbar eine Zurückhaltung der Kunden beim Kauf von Markenprodukten: Der Umsatz nahm hier um 4,4 Prozent ab. Nestlé Nutrition verlor ebenfalls 1,5 Prozent an Umsatz.

Trotz der Bremsspuren im ersten Quartal bestätigte Nestlé die Prognosen für 2009. Das organische Wachstum werde mindestens an 5 Prozent heranreichen, die Betriebsgewinn-Marge (EBIT-Marge) in Lokalwährungen werde sich verbessern.

"Unsere Antwort auf das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2009 ist, neue Gelegenheiten zu nutzen und Schlüsselinitiativen in Bereichen wie Erschwinglichkeit von Produkten, Innovation und Renovation sowie Kosteneffizienz zu beschleunigen", wird Konzernchef Paul Bulcke in der Mitteilung zitiert.

Die wachsende Dynamik solcher Initiativen, die Stärke der Marken und die weltweite Präsenz erlaubten die Bestätigung der Zielvorgabe für 2009.