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Nun hat Facebook das eigene Mail

So wird der Mail-Dienst von Facebook aussehen

So wird der Mail-Dienst von Facebook aussehen

Grosse Konkurrenz für Google und Microsoft: Facebook-Gründer und Geschäftsführer Mark Zuckerberg hat heute einen neuen Kommunikationsdienst vorgestellt, mit dem Mails und - zumindest in Amerika - SMS versendet werden kann.

Bereits heute werden täglich vier Milliarden Nachrichten versendet - bei Facebook wohlverstanden. Doch der bestehende Dienst taugt nicht bis ins Detail. Nun will Facebook-Gründer Zuckerberg diesen Dienst massiv ausbauen.

Zuckerberg dementiert jedoch, dass es ein Mail-System sei. «Es ist keine E-Mail», sagt er. Man habe eine «Gesamtlösung» entwickelt. Sie basiere auf drei Prinzipien: Nahtlose Kommunikation, die nicht nur E-Mails beinhalte sondern auch SMS, Facebook-Nachrichten und Instant Messages. Ausserdem sollen alle Konversationen mit allen Freunden archiviert werden können.

Mails nur von Freunden

Wer jedoch Mails von jemandem erhalten wolle, muss mit dieser Person befreundet sein. «Nutzer haben keine Lust, Listen mit erwünschten Nutzern anzulegen, von denen sie Nachrichten erhalten wollen», sagte Zuckerberg. Deshalb seien nur Mails von Facebook-Freunden im Posteingang zu finden. Wer beispielsweise seine Grossmutter hinzufügen möchte, die nicht auf Facebook ist, aber trotzdem Mails schreibt, muss dies bewusst tun und diese Eigenschaft akzeptieren.

E-Mail-Adressen kommen

Später verkündete Facebook für alle Mitglieder E-Mail-Adressen an. Sie sollen aus ihrem Namen und der Domain @facebook.com bestehen. Zuckerberg fügte an, dass dies kein E-Mail-Killer sei und wollte damit die Konkurrenz beruhigen. «Wir erwarten nicht, dass die Leute morgen ihre Accounts auf anderen Portalen kündigen», sagte Zuckerberg.

Wie viel Speicher die Facebook-User zur Verfügung haben werden, wollte Zuckerberg vorerst nicht verraten. Der Dienst soll in den «nächsten Monaten» den Usern zur Verfügung stehen. (sha)

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