Wirtschaft

Novartis wächst auch in der Krise im zweistelligen Bereich

Konzernchef Vasant Narasimhan kann auch im Pandemiejahr 2020 solide Zahlen präsentieren. (Symbolbild)

Konzernchef Vasant Narasimhan kann auch im Pandemiejahr 2020 solide Zahlen präsentieren. (Symbolbild)

Der Basler Pharmakonzern Novartis verzeichnete in seinem Kerngeschäft im dritten Quartal 2020 ein Wachstum von elf Prozent. Die Nettoverkäufe bewegten sich auf Vorjahresniveau, meldet der Konzern.

(wap) Dies sei angesichts der Pandemie ein solides Resultat, schreibt das Unternehmen am Dienstag in einer Mitteilung. Die Nettoverkäufe im dritten Quartal beliefen sich auf 12,3 Milliarden Dollar. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 1,9 Milliarden Dollar.

In der Neunmonatsbilanz von Januar bis September verkaufte der Pharmakonzern Produkte im Wert von 35,9 Milliarden Dollar und erzielte einen Reingewinn im Kerngeschäft von 10,1 Milliarden Dollar. Die Coronakrise habe zu keinerlei Liquidätsengpässen geführt, betont Novartis.

Novartis ist nicht im Rennen um den Impfstoff

Das Unternehmen hatte zu Beginn von der Krise profitiert, da Ärzte, Spitäler und Apotheken ihre Reserven an Medikamenten aufstockten. Im zweiten Quartal mussten diese Reserven wieder abgebaut werden, und die Umsätze beim Pharmariesen gingen zurück.

Im Kampf um einen Corona-Impfstoff ist Novartis im Gegensatz zum Basler Rivalen Roche nicht dabei. Novartis hatte 2015 das Impfstoffgeschäft an den britischen Pharmakonzern GSK abgestossen. Auch bei der Entwicklung von Tests und antiviralen Medikamenten macht Novartis nicht viel. Teilweise kommen bei der Behandlung von Coronapatienten jedoch Medikamente der Novartis-Tochter Sandoz zum Zug. Unter der Marke Sandoz hat Novartis seine Geschäfte mit Generika zusammengeführt.

Meistgesehen

Artboard 1