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Novartis-Tochter schafft 50 neue Stellen und zieht in die Schweiz

Die Novartis-Augenheiltochter Alcon schlägt ihre Zelte nach dem Börsengang in Genf auf. (Archiv)

Die Novartis-Augenheiltochter Alcon schlägt ihre Zelte nach dem Börsengang in Genf auf. (Archiv)

Die Novartis-Augenheilkundetochter Alcon wird nach der Abspaltung vom Basler Pharmakonzern den Hauptsitz von den USA in die Schweiz verschieben. Nach dem Börsengang wird Alcon bis zu 700 Mitarbeitende in der Schweiz beschäftigen - 50 mehr als bisher

Der Pharmakonzern Novartis will seine Tochter Alcon abspalten und an die Börse bringen. Bislang wurde Alcon als Division des Basler Pharmakonzerns geführt. Das Unternehmen, das im Bereich Augenheilmittel tätig ist, hatte bislang seinen Sitz in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas. Nach der Abspaltung verlegt Alcon den globalen Hauptsitz nach Genf. Den rechtlichen Hauptsitz wird das Unternehmen jedoch in Freiburg haben, wo das Unternehmen schon heute rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. 

Nach dem Börsengang werde Alcon bis zu 700 Mitarbeiterin der Schweiz beschäftigen. Heute sind es rund 650. Der derzeitige Hauptsitz in Fort Worth werde als wesentlicher Knotenpunkt erhalten bleiben. Wie es in der Medienmitteilung vom Dienstag weiter heisst, sollte die Abspaltung im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein - vorausgesetzt alles läuft nach Plan. Novartis erwartet, dass die Abspaltung steuerneutral erfolgen wird, wenn die entsprechenden Stellungnahmen und Entscheidungen positiv ausfallen.

Wie Novartis bereits Ende Juni im Zuge der Abspaltungspläne mitgeteilt hatte, soll die Augensparte sowohl an der Schweizer Börse SIX als auch an der New York Stock Exchange gehandelt werden.

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