In Frage kommt laut der Mitteilung vom Dienstag ein Börsengang - entschieden ist aber noch nichts. Novartis hält fest, dass Alcon über das nötige Potenzial verfüge, um den Umsatz gemäss oder über der Marktentwicklung zu steigern und dabei eine Rentabilität zumindest auf Branchenniveau zu erzielen.

Die strategische Überprüfung deute darauf hin, dass die Schaffung eines eigenständigen Unternehmens über eine Kapitalmarkttransaktion zusätzlichen Mehrwert für die Aktionäre generieren könnte, schreibt Novartis.

Eine mögliche Transaktion wird indes nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 stattfinden, da die Schlüsselkriterien für eine endgültige Entscheidung von der Entwicklung von Umsatz und Margen in mehreren Quartalen abhänge. Kurzfristig werde die Augenheilsparte davon profitieren, dass sie sich auf den Wiederaufschwung der Performance fokussieren könne, schreibt Novartis.

Ausblick bleibt unverändert

Novartis erzielte per Ende September einen Umsatz von 36,2 Milliarden Franken. Das ist gleich viel wie in der Vorjahresperiode. Bei konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz um 1 Prozent höher ausgefallen, hiess es. Das operative Ergebnis verringerte sich derweil um 4 Prozent auf 6,6 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn sank um 1 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar über neun Monate.

Im dritten Quartal haben die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal hingegen um 2 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar zugelegt. Dabei konnten alle Divisionen zum Wachstum beitragen. Unter dem Strich verdiente der Pharma-Riese im dritten Quartal 2,1 Milliarden Franken - 7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

"Der Konzern erzielte einen soliden Umsatz mit Zuwächsen in allen Divisionen, wobei Alcon sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Kernergebnis kräftig zulegte", wird der noch bis Ende Januar 2018 amtierende CEO Joseph Jimenez in der Mitteilung zitiert.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt Novartis den Ausblick für den Gesamtkonzern. So wird zu konstanten Wechselkursen weiter ein Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Das operative Kernergebnis dürfte derweil weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz zurückgehen.