Volkswirtschaft

Notenbank - Französische Wirtschaft trotzt Abschwung in Europa

Ein steigendes Beschäftigungsniveau sowie konsumfreudige Verbraucher stützen die Konjunktur in Frankreich. (Symbolbild)

Ein steigendes Beschäftigungsniveau sowie konsumfreudige Verbraucher stützen die Konjunktur in Frankreich. (Symbolbild)

Die französische Konjunktur wird dank eines starken Arbeitsmarkts und kräftiger Verbraucherausgaben einer Abkühlung der Weltwirtschaft standhalten. Dies gab die französische Notenbank am Dienstag bekannt.

Im Gegensatz zu anderen grossen Ländern der Euro-Zone werde sich Frankreichs Wirtschaft in diesem und nächstem Jahr robust entwickeln, prognostizierte die Zentralbank des Landes am Dienstag weiter. Die zweitgrösste Volkswirtschaft des Euro-Raums dürfte demnach 2019 und 2020 jeweils um 1,3 Prozent wachsen. Die Zentralbank senkte damit lediglich ihren Ausblick für 2020 moderat.

Im Juni hatte die Vorhersage für kommendes Jahr noch auf plus 1,4 Prozent gelautet. Das Wirtschaftswachstum in den 19 Euro-Ländern halbierte sich im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten auf 0,2 Prozent. In Deutschland schrumpfte die Wirtschaft sogar um 0,1 Prozent.

Die Verbraucherausgaben in Frankreich werden nach Schätzung der Zentralbank dieses Jahr um 1,3 Prozent zulegen. Bei der vorherigen Prognose im Juni war die Notenbank von einem Anstieg um nur 1,1 Prozent ausgegangen. Die Zentralbank geht zudem davon aus, dass dieses Jahr 271'000 neue Stellen entstehen verglichen mit der Juni-Prognose von nur 122'000 neuen Jobs.

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