Autoindustrie

Nissan schreibt dank Kostensenkungen schwarze Zahlen

Konnte vor allem in China viele Autos absetzten: Autobauer Nissan (Archiv)

Konnte vor allem in China viele Autos absetzten: Autobauer Nissan (Archiv)

Japans führende Autohersteller geben wieder Gas: Neben Branchenprimus Toyota ist auch Nissan im abgelaufenen Geschäftsjahr dank Kostenkürzungen in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Der Bündnispartner von Renault und Daimler verbuchte per Ende März unter dem Strich einen Gewinn von 42,4 Mrd. Yen (507 Mio. Franken), wie das Unternehmen bekanntgab.

Im vergangenen Geschäftsjahr war noch ein Fehlbetrag von 233,7 Mrd. Yen eingefahren worden. Der Umsatz sank jedoch um 10,9 Prozent auf 7,5 Billionen Yen.

Nissan, Japans Nummer Drei, konnte seine eigenen Erwartungen übertreffen. Dazu habe das Absatzwachstum in aufstrebenden Märkten, vor allem in China, beigetragen.

Nissan-Chef Carlos Ghosn sprach von einem "extrem herausfordernden Jahr". Nissan operiere zwar weiterhin im "Krisen-Modus", doch sei der Konzern auf dem guten Weg zur vollständigen Erholung.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Nissan einen weiteren Anstieg des Nettogewinns auf 150 Mrd. Yen. Der Umsatz dürfte demnach auf 8,2 Billionen Yen anziehen.

Am Dienstag hatte auch Branchenprimus Toyota trotz des Rückrufs von Millionen von Autos die Rückkehr in die Gewinnzone bekanntgegeben. Der weltgrösste Autokonzern fuhr einen Betriebsgewinn von 147,5 Mrd. Yen ein - nach einem Vorjahresverlust von 461 Mrd. Yen. Dazu trugen wie bei Nissan Kostensenkungen bei.

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