Luftfahrt

Niki Lauda will «seine» Fluglinie zurück und verspricht in Brief allen Niki-Mitarbeitern einen Job

Alle Mitarbeiter der insolventen österreichischen Fluggesellschaft Niki sollen ein Job-Angebot erhalten. Dies verspricht der ehemalige Rennfahrer Niki Lauda, der die Airline einst gegründet hatte und sie nun wieder zurückkaufen will. (Archivbild)

Alle Mitarbeiter der insolventen österreichischen Fluggesellschaft Niki sollen ein Job-Angebot erhalten. Dies verspricht der ehemalige Rennfahrer Niki Lauda, der die Airline einst gegründet hatte und sie nun wieder zurückkaufen will. (Archivbild)

Der Unternehmer und frühere Rennfahrer Niki Lauda hat sich in einem offenen Brief an die Mitarbeiter der insolventen Fluglinie Niki gewandt. Er sagte in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben allen Niki-Mitarbeitern ein Job-Angebot zu.

Er wolle nicht nur den Flugbetrieb, sondern auch die Verwaltung und die Technik übernehmen. Die Flugzeuge für einen Neustart seien "bereits gesichert", schreibt Lauda. Seine Firma Laudamotion habe die Betriebsgenehmigung und könne daher die Start- und Landerechte (Slots) sofort übernehmen.

Lauda hatte am Sonntag bekanntgegeben, weiter an einer Niki-Übernahme interessiert zu sein. Er werde ein Angebot bis zum 19. Januar abgeben. Dabei schloss Lauda, der die österreichische Ferienfluglinie einst gegründet hatte, auch eine Anhebung der Offerte nicht aus.

Der deutsche Insolvenzverwalter der Air-Berlin-Tochter Niki will mit seiner österreichischen Kollegin zusammen den Verkauf der Fluggesellschaft über die Bühne bringen. Bisherige und neue Bieter könnten bis Freitag Angebote einreichen, teilten Lucas Flöther und Ulla Reisch am Dienstag mit. Der irische Billigflieger Ryanair hatte bereits angekündigt, seinen Hut für Niki in den Ring zu werfen.

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