Damit ging der Radiokonsum in der Deutschschweiz im Vergleich zum zweiten Semester 2010 um 0,1 Prozent oder 4,1 Minuten zurück. Dies geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Publica Data AG hervor.

Die SRG-Radios hatten im ersten Halbjahr 2011 einen Marktanteil von 66,2 Prozent, 0,3 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2010. Die Privatradios verloren leicht von 29,3 auf 29,1 Prozent. Auch die ausländischen Sender wurden etwas weniger eingestellt; ihr Marktanteil sank von 4,8 auf 4,7 Prozent.

DRS 1 beanspruchte mit 34,3 (33,9) Prozent den grössten Marktanteil für sich. DRS 2 kam auf 3,6 (3,9) Prozent, DRS 3 auf 17,8 (17,9) Prozent, DRS 4 auf 0,7 (0,8) Prozent und die DRS Musikwelle auf 4,7 (4,8) Prozent Marktanteil.

Bei den Privatradios behauptete Radio 24 seine Spitzenposition mit einem Marktanteil von 3,2 (3,1) Prozent vor Radio Argovia mit 2,3 (2,4), Energy Zürich mit 2,1 (2,2) Prozent, FM1 mit 2,0 (1,8) und Radio Zürisee mit 1,9 (2,0).

Bei den privaten Kabelradios ist Eviva mit einem Marktanteil von 1,1 (1,0) Prozent das meistgehörte.

Tieferer Anteil in Romandie und Tessin

In den anderen Sprachregionen war der Radiokonsum etwas geringer. 86,2 Prozent der Menschen in der Romandie hörten täglich 114,3 Minuten Radio. In der italienischsprachigen Schweiz erreichte das Medium Radio 88,4 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren, und die Nutzung lag bei 117,2 Minuten pro Tag.

Im zweiten Halbjahr 2010 waren es in der Romandie 86,4 Prozent oder 118,2 Minuten gewesen und in der italienischsprachigen Schweiz 88,0 Prozent oder 122,7 Minuten.