Ausbau

Neues Gebäude für Forschung und Entwicklung: ABB investiert 40 Millionen am Standort Turgi

Der ABB-Standort Turgi wird um ein weiteres Gebäude ausgebaut und soll für die Entwicklung von Technologien eine wichtige Rolle spielen.

Der ABB-Standort Turgi wird um ein weiteres Gebäude ausgebaut und soll für die Entwicklung von Technologien eine wichtige Rolle spielen.

Der Elektrotechnikkonzern ABB will seine Präsenz in der Schweiz stärken und rund 40 Millionen Schweizer Franken am Standort Turgi im Kanton Aargau investieren.

Bis 2024 soll in Turgi ein neues Multifunktionsgebäude mit einer Fläche von 7000 Quadratmetern entstehen, wie die ABB in einer Mitteilung schreibt. Es soll attraktive und moderne Arbeitsplätze beheimaten, in einer Kombination aus Büroräumlichkeiten sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Der Baubeginn ist im Frühling 2021 geplant.

Laut Mitteilung investiert die ABB am Standort Turgi 40 Millionen Franken. «Diese Investition ist die bedeutendste, die wir seit rund zehn Jahren in der Schweiz tätigen werden», wird Robert Itschner, Country Managing Director von ABB Schweiz, in der Mitteilung zitiert. «Indem wir Innovationen weiter konsequent vorantreiben, wird ABB auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in Mobilität, Industrie und Infrastruktur leisten.»

1100 ABB-Angestellte am Standort Turgi

Das neue Gebäude soll das ABB-Kompetenzzentrum für Leistungselektronik stärken, von der Forschung und Entwicklung bis zur Produktion. ABB betreibt den Standort Turgi seit 1967 und beschäftigt dort rund 1100 Mitarbeitende in den Bereichen Antriebstechnik und Industrieautomation, vor allem Stromerzeugung. Gemäss Angaben von ABB handelt es sich um den grössten Firmenstandort in der Schweiz. Auf dem 48000 Quadratmeter umfassenden Gelände befinden sich die Produktionshallen, Forschung- und Entwicklungsstätten sowie Büroräumlichkeiten.

In Turgi werden seit vielen Jahren effiziente und nachhaltige Technologielösungen entwickelt und produziert, so etwa Traktionsumrichter, die unter anderem in den Antriebssystemen von Zügen, E-Bussen und Trams zum Einsatz kommen. Turgi soll als weltweites Kompetenzzentrum für die Weiterentwicklung von Technologien eine entscheidende Rolle spielen, «da durch die Nähe von Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätten ein optimaler Austausch stattfindet», wie die ABB in der Mitteilung schreibt.

Auch Urs Hofmann, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, wird in der Mitteilung zitiert: «Die Investition von ABB in den Standort Turgi unterstützt unsere Bemühungen, den Aargau als Technologie- und Industriekanton zu positionieren, und freut uns sehr.» Die Investition unterstreiche auch das gute Zusammenwirken zwischen Behörden und Unternehmen für einen innovativen, zukunftsträchtigen Werkplatz. (az)

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