Wirtschaft

Neuer GAV für private Sicherheitsbranche tritt in Kraft

Der angepasste GAV beinhaltet unter anderem einen Lohnzuschlag für bewaffnetes Personal. (Symbolbild)

Der angepasste GAV beinhaltet unter anderem einen Lohnzuschlag für bewaffnetes Personal. (Symbolbild)

Der neue, angepasste Gesamtarbeitsvertrag der Sicherheitsbranche wurde vom Bundesrat gutgeheissen. Er enthält unter anderem Anpassungen in den Bereichen Löhne, Vaterschaftsurlaub und Arbeitszeitverwaltung.

(dpo) Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) wurde zwischen dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) und der Gewerkschaft Unia verhandelt. Er tritt am 1. Juni 2020 in Kraft. Das teilten die Gewerkschaft und der VSSU in einem Communiqué am Dienstag mit.

Das Inkrafttreten des neuen GAV habe sich um einige Monate verzögert wegen redaktionellen Arbeiten und dem Verfahren für die Allgemeinverbindlichkeitserklärung, heisst es in der Mitteilung.

Der angepasste GAV bringt eine Erhöhung der Einstiegslöhne um 0,5 bis 1 Prozent sowie einen Lohnzuschlag für bewaffnetes Personal. Zudem ist ein Zeitzuschlag für Monate mit hohen Arbeitspensen vorgesehen. Der Vaterschaftsurlaub wird von einem auf drei Tage verlängert. In Bezug auf Minusstunden wird eine grössere Flexibilität eingeräumt. Weiter tritt die Gewerkschaft Syna neu auf der Seite der Arbeitnehmer als Sozialpartner dem GAV bei.

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