Autobranche

Neue EU-Regeln für Reparatur- und Wartungsarbeiten in Autobranche

Wettberwerb zwischen Auto-Werkstätten soll gestärkt werden (Archiv)

Wettberwerb zwischen Auto-Werkstätten soll gestärkt werden (Archiv)

Die EU-Kommission erlässt auf den 1. Juni neue Regeln für den Markt der Reparatur- und Wartungsdienstleister im Autosektor. Damit will die Kommission den Wettbewerb stärken, womit die Kosten für den Kunden sinken sollen.

Bisher konnten die Autohersteller unabhängige Werkstätten mit "gewissen Wettbewerbspraktiken" vom Markt praktisch ausschliessen, wie EU-Wettbewerbskommissar Joquín Almunia vor den Medien in Brüssel erklärte.

Nach den neuen Regeln können Hersteller und ihre Vertragswerkstätten nur noch dann von der so genannten Gruppenfreistellung profitieren, wenn keines der beteiligten Unternehmen einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent hat.

Reparatur- und Wartungskosten machen rund 40 Prozent der Gesamtkosten für einen Personenwagen aus. Almunia gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Kosten "möglichst schnell" fallen. Denn in der jetzigen Krise werde die "Autoflotte älter und reparaturanfälliger".

Die neuen Regeln für die Märkte von Reparatur- und Wartungsleistungen treten bereits am 1. Juni in Kraft. Beim Verkauf von Fahrzeugen gibt es eine Übergangsfrist von drei Jahren bis zum 1. Juni 2013. In diesem Bereich werden die Regeln künftig vereinfacht.

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