Wegen einer inaktiven Steckverbindung habe die Software des Zuges eine Abweichung festgestellt, sagte Cisalpino-Sprecher Renzo Cicillini auf Anfrage. Daher habe die Betreiberfirma beschlossen, die Ursache vorerst abzuklären und die beiden Zugsverbindungen zwischen Genf und Mailand vorübergehend mit konventionellem Rollmaterial zu befahren.

Die Cisalpino-II-Züge waren nach einer Testphase erstmals am 20. Juli im Rahmen des kommerziellen Vorbetriebs in den laufenden Fahrplan eingesetzt worden. Der kommerzielle Vorbetrieb ist bei der Einführung neuer Züge quasi eine Art Hauptprobe, um im harten Alltagseinsatz Erfahrungen sammeln zu können.

14 der neuen Cisalpino-II-Züge waren ursprünglich bereits für den Fahrplanwechsel 2007/2008 vorgesehen. Aufgrund einer Lieferverzögerung liessen sie aber zwei Jahre lang auf sich warten. Ihre Vorläufer, die Cisalpino-I-Züge, machen wegen Pannen und Verspätungen immer wieder von sich reden.