Auf dem Markt lasteten Abgaben in Versicherungsvaloren, während sich die Banktitel und Zykliker uneinheitlich zeigten. Nach einem festeren Start hatten erst fehlende Anschlusskäufe und der eher enttäuschend ausgefallene Index der ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland dafür gesorgt, dass die Börse ins Minus drehte.

Am Nachmittag konnte der Markt die Abgaben im Zuge von besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten in den USA wieder korrigieren, bevor erneut leichte Abgaben eintraten.

Der SMI-Index schloss um 0,20% tiefer auf 6'213,19 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) stieg um 0,03% auf 962,98 Punkte, und der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 0,09% auf 5'373,55 Zähler.

Die prozentual grössten Einbussen im SMI/SLI erlitten Swatch (-1,7%). Der Uhrenkonzern ist erneut ins Visier der Wettbewerbsbehörden geraten. Unter den weiteren Zyklikern gaben - ohne News - Geberit (-1,7%) nach. Givaudan (-0,9%), Holcim (-0,4%)und Syngenta (-0,4%) verloren ebenfalls.

Konjunktursensitive Valoren gehörten aber auch zu den grössten Gewinnern. So legten Petroplus um 5,5% zu. Deutlich im Plus schlossen auch Adecco (+4,0%).

Im Finanzsektor gaben die Versicherungswerte zumeist deutlicher nach. So verloren Bâloise (-1,1%), Swiss Life (-0,8%), Swiss Re (-0,7%) und ZFS (-0,5%) überdurchschnittlich. Bei den Banktiteln lagen CS (-1,1%) im Angebot, während UBS (+0,1%) und Julius Bär (+1,7%) avancierten.