Das sind zwar 3,1 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Der Rückgang geht aber fast ausschliesslich auf erheblich negative Wechselkurseffekte zurück, die den Umsatz in Franken um 7,5 Prozent drückten, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

Das organische Wachstum habe 4,5 Prozent betragen, bestehend aus 2,3 Prozent internem Realwachstum und 2,2 Prozent aus Preiserhöhungen, hiess es. Geschäftsveräusserungen kosteten weitere 0,1 Prozentpunkte.

"In einem unbeständigen Handelsumfeld ohne Rückenwind haben wir ein gutes, breit abgestütztes Wachstum erreicht", erklärte Nestlé-Chef Paul Bulcke im Communiqué. Analysten hatten im Schnitt allerdings einen leicht höheren Umsatz von rund 66,7 Mrd. Fr. erwartet.

Bulcke bestätigte die Prognosen für das Gesamtjahr. Trotz des schwierigen Umfelds visiere Nestlé "ein organisches Wachstum um 5 Prozent an, mit Verbesserung der Margen, des nachhaltigen Gewinns pro Aktie bei konstanten Wechselkursen sowie der Kapitaleffizienz".

Nach einem schwachen Start im ersten Quartal (organisches Wachstum von +4,2 Prozent) und einer überraschend deutlichen Verbesserung im zweiten Quartal (+5,2 Prozent) waren Analysten für Juli bis September von einem wieder tieferen Wert ausgegangen.