Negatives Finanzergebnis schmälert Gewinn von Generali Schweiz

Generali-Chef und Verwaltungsrat Alfred Leu

Aldred Leu

Generali-Chef und Verwaltungsrat Alfred Leu

Ein stark negatives Finanzergebnis hat Generali Schweiz 2008 einen Gewinneinbruch beschert. Der Überschuss brach um 61,1 Prozent auf 53,4 Mio. Fr. ein, wie die Tochter des italienischen Versicherungskonzerns mitteilte.

Generali Schweiz weist sowohl in der Einzellebens- wie auch in der Nichtlebensversicherung ein Prämienwachstum auf. Insgesamt erhöhten sich die Bruttoprämien der Gruppe um 0,3 Prozent auf rund 2,12 Mrd. Franken.

Die Einzellebensversicherung legte um 0,5 Prozent auf 1,36 Mrd. Fr. zu. In der Nichtlebensversicherung erreichten die Prämien 753,1 Mio. Fr. ( 1,3 Prozent).

Im Kerngeschäft mit Fonds-gebundenen Lebensversicherungen, Risikolebensversicherungen, Motorfahrzeugversicherungen, übriges Retailgeschäft und Kollektiv-Personenversicherungen steigerten sich die Prämien um 1,6 Prozent auf 1,90 Mrd. Franken.

"Wir blicken trotz einem schwierigen Marktumfeld auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück," wird Generali-Chef und Verwaltungsrat Alfred Leu in der Mitteilung zitiert. Die Zahl der Kundinnen und Kunden wuchs um 40 345 auf 961 368.

"Das Gesamtergebnis wurde durch das negative finanzielle Ergebnis gedrückt", hiess es weiter. Der Aufwand für Kapitalanlagen erhöhte sich um 55,3 Prozent auf 226,2 Mio. Franken, was vor allem auf höhere Abschreibungen und Wertberichtigungen zurückzuführen ist. Das finanzielle Ergebnis verringerte sich von 20,2 Mio. auf -56,1 Mio. Franken.

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