Frankenkurs

Nationalbank will übermässige Aufwertung des Frankens verhindern

Äussert sich zu Euro-Franken-Schwäche: SNB-Präsident Hildebrand (Archiv)

Äussert sich zu Euro-Franken-Schwäche: SNB-Präsident Hildebrand (Archiv)

Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand hat gegen eine weitere Aufwertung des Frankens interveniert. Allerdings lediglich verbal. «Die SNB wird eine übermässige Verteuerung des Frankens gegen den Euro weiterhin verhindern», erklärte er.

In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme seit er Anfang des Jahres an die Spitze der Notenbank aufrückte, bekräftigte Hildebrand zudem, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) kein Wechselkursziel habe, die Entwicklung an den Devisenmärkten aber genau verfolge.

Am frühen Morgen hatte der Eurokurs mit 1.4725 Fr. den tiefsten Stand seit zehn Monaten erreicht. Nach Hildebrands Äusserungen erholte sich die europäische Währung auf 1.4774 Franken. Angesichts der Euro-Franken-Schwäche habe Hildebrand eine gewisse Unsicherheit in den Markt tragen wollen, kommentierte ein Analyst der Deutschen Bank.

Viele Marktbeobachter erachten 1.50 Franken als Interventionsschwelle der SNB. Diese Marke hat der Euro am 18. Dezember unterschritten.

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