Wirtschaft

Nach Kritik der Finma: CS und UBS schütten vorerst nur die Hälfte der Dividende aus

Nach Kritik schütten die Grossbanken CS und UBS nicht die ganze Dividende auf einmal aus.

Nach Kritik schütten die Grossbanken CS und UBS nicht die ganze Dividende auf einmal aus.

Die Grossbanken haben entschieden, die angekündigten Dividenden in zwei Tranchen auszuschütten. Damit kommen sie einer Forderung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) nach.

(rwa) Den Entscheid gaben die CS und UBS am Donnerstagmorgen bekannt. Zwar betonen beide Unternehmen, die eigene Finanzstärke hätte die ganze Ausschüttung der Dividende erlaubt. Es sei dennoch ein «umsichtiger und verantwortungsbewusster Schritt zum Kapitalschutz», schreibt die Credit Suisse.

Konkret beschloss die CS die Gesamtdividende von 0,2776 Franken pro Aktie – insgesamt 678 Millionen Franken – in zwei Tranchen auszubezahlen. An der diesjährigen Generalversammlung die erste Hälfte und im Herbst die zweite. Bereits einen Termin nennt die UBS. Der zweite Teil der Gesamtdividende von 0,73 Franken pro Aktie soll an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 19. November ausgeschüttet werden.

In einer Mitteilung begrüsst die Finma den Schritt. Sie sehe in der Vorsichtsmassnahme der beiden Institute einen Weg, verantwortungs-voll mit den grossen Unsicherheiten der Coronakrise und den Erwartungen der Aktionäre umzugehen.

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