Steve Lee

Nach dem Tod von Steve Lee: Touranbieter nimmt Angebote vom Netz

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Seit über 20 Jahren organisiert «Dreamrider» Töff-Touren in den USA. Das Unternehmen hat auch jene Reise mitorganisiert, auf der Gotthard-Sänger Steve Lee ums Leben kam. Nun hat «Dreamrider» seine Internetseite vom Netz genommen.

Als ein «Abenteuer der Sonderklasse mit Abwechslung und Erlebnissen» beschrieb «Dreamrider» seine Motorrad-Touren auf der eigenen Website. Der tragische Tod von Gotthard-Sänger Steve Lee änderte jedoch alles.

Tour-Mitorganisator Remo B. musste miterleben, wie Anfang Oktober 2010 ein Lastwagen auf der Interstate 15 bei Las Vegas ins Schlingern geriet und fünf abgestellte Motorräder seiner Gruppe durch die Luft schleuderte. Eines davon traf Steve Lee. Der Sänger starb noch auf der Unfallstelle.

Alle Töff-Touren eingestellt?

Remo B. und Steve Lee kannten sich seit über zehn Jahren. Er müsse die Tragödie zuerst verarbeiten, sagte Remo B. nach dem Unfall auf eine Frage des «Blick», ob er weiterhin Töff-Touren organisieren werde. «Ich weiss es nicht. Nur eines ist klar: Wir werden noch lange nicht in den Alltag zurückkehren können.»

In der Zwischenzeit hat «Dreamrider» seine Internetseite gelöscht. Ob damit alle Tour-Aktivitäten eingestellt sind – und dies in Zusammenhang mit dem Tod von Steve Lee steht –, wollte der Tourveranstalter auf Anfrage der az nicht kommentieren. Die Tragödie sei zu gross. «Wie wir weitermachen ist unsere Sache und nicht von öffentlichem Interesse», hiess es. (pi)

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