Müller Martini

Müller Martini baut nochmals 100 Stellen ab

Müller Martini streicht schweizweit 100 Stellen.

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Müller Martini streicht schweizweit 100 Stellen.

Dritte Entlassungswelle in diesem Jahr bei Müller Martini: 100 Stellen baut der Druckmaschinen-Produzent in der Schweiz ab. Zofingen trifft es am härtesten: 60 Stellen fallen weg.

Die Auftragslage für Müller Martini hat sich weiter verschlechtert, eine Verbesserung sei auf absehbare Zeit nicht zu erwarten, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Müller Martini geht davon aus, dass sich die Lage erst ab etwa 2012 wieder erholen wird. Daher werde die Firma insgesamt etwa 100 Stellen auf dem Werkplatz Schweiz abbauen. Ein Teil des Personalabbaus könne durch «natürliche Fluktuation» und ein Drittel durch vorzeitige Pensionierungen aufgefangen werden.

Mit einem Abbau von rund 60 Arbeitsplätzen sind die verschiedenen Firmen am Standort Zofingen besonders betroffen. Die restlichen Stellen gehen in den Werken in Stans, Hasle und im Thurgauischen Felben verloren. Die zu Jahresbeginn eingeführte Kurzarbeit werde in allen Werken weitergeführt.

Müller Martini ist weltweit führender Hersteller und Lieferant von technologisch hochstehenden Systemen in der Weiterverarbeitung für die Printmedien-Industrie. Die in Hergiswil domizilierte Firmengruppe beschäftigt nach eigenen Angaben international über 3500 und in der Schweiz rund 1800 Mitarbeiter. Müller Martini hat bereits im Februar 60 und im Mai 150 Stellen in der Schweiz gestrichen.

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