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Morgen startet Swisscom das schnelle Internet fürs Handy

Das schnelle Internet fürs Handy geht nicht fürs iPhone

Das schnelle Internet fürs Handy geht nicht fürs iPhone

Die Swisscom startet am Donnerstag die neue Mobilfunkgeneration LTE fürs breite Publikum in der Schweiz. Damit werden viel höhere Geschwindigkeiten beim Surfen unterwegs geboten. Das Nachsehen haben allerdings vorerst noch iPhone-Besitzer und Prepaid-Kunden.

Apple werde erst im Januar oder Februar ein Software-Update bringen, damit auch iPhones und iPads LTE nutzen könnten, sagte Swisscom-Privatkundenchef Christian Petit am Mittwoch vor den Medien in Zürich. Zum Start der neuen Mobilfunkgeneration stünden vier Alleskönnerhandys (Smartphones) und ein USB-Stick für Laptops zur Verfügung.

Diese können ab Donnerstag mit maximal 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) unterwegs Filme oder Musik herunterladen. Bisher beträgt das Höchsttempo auf dem Mobilfunknetz 42 Mbit/s.

Die Realität sieht allerdings anders aus: Für 80 Prozent der bisherigen Handys wie beispielsweise für das iPhone 4S ist bereits bei 14,4 Mbit/s Schluss, wie der der Leiter der Mobilnetzentwicklung, Patrick Weibel, am Rande im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda sagte. Im Durchschnitt über einen Tag gemessen stünden den Kunden an belebten Orten 3,5 bis 5,5 Mbit/s zur Verfügung.

Schneller verbunden

Neben der höheren Geschwindigkeit biete LTE eine viel kürzere Reaktionszeit, erklärte Petit. Das sei wichtig für alle Live-Anwendungen wie beispielsweise TV auf dem Tablet-Computer.

Zudem biete LTE mehr Kapazität, womit das Mobilfunknetz viel mehr Daten übertragen könne. "Ohne LTE ist unterwegs Surfen in grossen Städten bald nicht mehr möglich", sagte Petit. Denn die Datenmenge verdopple sich auf dem Swisscom-Netz alle 16 Monate.

Nach dem Pilotprojekt in sieben Tourismusregionen sowie den Städten Bern und Zürich startet die Swisscom LTE an 26 Orten. Damit kommen 20 Prozent der Bevölkerung in den Genuss der neuen Mobilfunkgeneration.

"In einem Jahr werden wir 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung abdecken können", sagte Petit. Gleichzeitig werde die bisherige Mobilfunktechnik HSPA ausgebaut, die dann praktisch überall in der Schweiz zur Verfügung stehen soll.

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