Mövenpick sorgt sich um Konsumausgaben

Mövenpick hält sich gut

Mövenpick hält sich gut

Der Hotel- und Gastronomiekonzern Mövenpick hat sich in einem anspruchsvollen Umfeld gut gehalten: Das von der Familie von Finck kontrollierte Unternehmen steigerte den gesamten Umsatz im vergangenen Jahr um 4,0 Prozent auf 1,452 Mrd. Franken.

Die Verkäufe der eigenen Betriebe stiegen um 5,0 Prozent auf 892,6 Mio. Franken, wie Mövenpick mitteilte. Der Umsatz aus Management- und Franchise-Betrieben nahm um 2,5 Prozent auf 559,4 Mio. Fr. zu.

Der Betriebsgewinn (EBIT) verbesserte sich um 13,8 Prozent auf 33,0 Mio. Franken. Eine höhere Steuerbelastung drückte aber auf das Gruppenergebnis, das um 1,9 Prozent auf 20,6 Mio. Fr. sank.

Mövenpick Hotels & Resorts steigerte den Umsatz auf 880,8 (Vorjahr: 831,2) Mio. Franken. Das Unternehmen zählt rund 90 Hotels im gehobenen Segment. Marché International (Bistros auf Autobahnraststätten) steigerte die Verkäufe auf 338,3 (335,5) Mio. Franken.

Mövenpick Restaurants mussten einen Umsatzrückgang auf 109,9 (114,5) Mio. Fr. hinnehmen. Das Unternehmen begründet dies mit einer Bereinigung der Betriebsstruktur. Mövenpick Wein erhöhte die Verkäufe auf 117,0 (108,6) Mio. Franken. Im Privatkundengeschäft stiegen die Umsätze sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz.

Für das laufende Jahr gibt sich das Unternehmen vorsichtig: Die Rezession werde sich auf den Konsum und insbesondere auf die Reisetätigkeit auswirken und damit auch Mövenpick beeinflussen. Eine Prognose sei schwierig, heisst es in der Mitteilung. Mövenpick sei aber auch für unsichere Zeiten gut aufgestellt.

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