Wirtschaft

Mobiliar machte 2019 rund 489 Millionen Franken Gewinn

Mobiliar-CEO Markus Hongler an der letztjährigen Bilanzmedienkonferenz.

Mobiliar-CEO Markus Hongler an der letztjährigen Bilanzmedienkonferenz.

Mit einem Anstieg des Prämienvolumens um 3 Prozent auf 4 Milliarden Franken konnte die Versicherungsgesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr ihre Position im Markt weiter festigen. Erstmals werden die Prämienrechnungen der Reiseversicherungen vergünstigt.

(sku) Das Nichtlebengeschäft, also Versicherungen im Sach- und Haftpflichtbereich, leistete laut dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht einen Ergebnisbeitrag von 449 Millionen Franken, das Lebengeschäft einen von knapp 40 Millionen Franken. Der im Vorjahresvergleich höhere Gewinn sei in erster Linie auf das Finanzgeschäft zurückzuführen und dabei insbesondere auf die gute Entwicklung an den Aktienmärkten. Damit habe sich das Eigenkapital um rund 790 Millionen Franken auf 5,6 Milliarden Franken erhöht.

Das Prämienvolumen erhöhte sich laut der Mobiliar um 3,1 Prozent auf knapp 4 Milliarden Franken. Damit habe das Wachstum bei den Prämieneinnahmen mehr als verdoppelt werden können. Wie in den Vorjahren hätten insbesondere die Neugeschäftsabschlüsse zum Anstieg beigetragen. Mit einem im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Marktanteil von knapp 30 Prozent sicherte die Mobiliar laut dem Geschäftsbericht ihre führende Stellung im Bereich der Sachversicherung.

Von Juli 2019 bis Juni 2020 würden alle Kunden der Mobiliar mit einer Haushalt- und Gebäudeversicherung von einer Prämienreduktion von 20 Prozent profitieren. Mit einem Gesamtbetrag von 175 Millionen Franken werden zudem ab Mitte 2020 für die Dauer eines Jahres die Prämienrechnungen der Fahrzeug- oder Betriebsversicherungen um 10 Prozent und neu erstmals auch diejenigen der Reiseversicherung um 20 Prozent vergünstigt.

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