Genf
Mit Spezialbemalung: So sieht das brandneue Flugzeug der Swiss aus

Die Fluggesellschaft Swiss hat am Mittwoch in Genf ihr neues Bombardier-Flugzeug CS300 eingeweiht. Es ist die erste von insgesamt acht neuen Maschinen, die dereinst die Airbus-Flotte in Genf ablösen sollen. Sie ist aussergewöhnlich bunt.

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Besonders augenfällig: Das Flugzeug ziert eine ungewöhnliche Bemalung. Geschaffen hat sie der Künstler Mathias Forbach alias «Fichtre» aus Vevey. Das Werk auf rund 300 Quadratmetern Spezialfolie soll eine Hommage an die Westschweiz sein.

Grundlage war ein Wettbewerb, den die Swiss ausgeschrieben hatte. Über 7000 Teilnehmer hätten auf die Frage geantwortet, was ihnen die Westschweiz bedeute, teilt die Fluggesellschaft in einer Medienmitteilung mit.

Zudem ist auf 49 der 145 Sitzplätzen je ein Westschweizer «Held» verewigt. Die Geschichten dazu – laut der Swiss «bewegend, persönlich, teils amüsant, immer jedoch sehr emotional» – hat ebenfalls die Bevölkerung geliefert.

Kunst auf Reisen

«Das Ziel jedes Künstlers ist es, seine Kunst weiterzugeben und auf Reisen zu schicken. Was könnte dafür besser geeignet sein als ein Flugzeug», zitiert die Swiss den Künstler Mathias Forbach. Sein fliegendes Werk ist allerdings vergänglich: Nach zwölf Monaten werden die bunten Folien entfernt.

Die neue CS300 wird laut Swiss ab Genf 27 Destinationen anfliegen. Bis Ende 2018 soll die Kurzstreckenflotte in Genf vollständig auf die neue C Serie von Bombardier umgestellt werden.

Geplant sind eine CS100 und sieben CS300. Diese Flugzeuge werden unter anderem die sieben Airbus-Maschinen des Typs A320 ersetzen, die derzeit am Flughafen Cointrin stationiert sind.

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