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Migros Bank schafft Jahresgebühr für die Maestro-Karte ab

Bei der Migros Bank verschwindet die Jahresgebühr für die Maestro-Karte, dafür kosten Bargeldbezüge bei Automaten anderer Banken den Kunden inskünftig 2 Franken (Archivbild)

Bei der Migros Bank verschwindet die Jahresgebühr für die Maestro-Karte, dafür kosten Bargeldbezüge bei Automaten anderer Banken den Kunden inskünftig 2 Franken (Archivbild)

Die Migros Bank schafft als erste Schweizer Bank die Jahresgebühr von 30 Franken für die Maestro-Karte ab. Der kleine Haken: Im Gegenzug sind Bargeldbezüge bei Fremdbanken nicht mehr gratis.

Die Migros Bank schafft die Jahresgebühr auf der Maestro-Karte ab. Nach eigenen Angaben ist sie damit das erste Finanzinstitut, welches das Kärtchen für den Bargeldbezug und das bargeldlose Einkaufen ihren Kunden gratis anbietet, ohne weitere Bedingungen zu stellen.

Bisher zahlten Migros-Bank-Kunden für eine Maestro-Karte 30 Franken pro Jahr. Parallel zur Abschaffung der Jahresgebühr beginnt die Migros Bank allerdings damit, Gebühren für Bargeldbezüge an den Bancomaten anderer Banken zu verlangen, wie aus einer Medienmitteilung vom Dienstag hervorgeht.

Man folge mit der verursachergerechten Gebührenverrechnung der branchenüblichen Praxis, schrieb die Migros Bank. Der Bezug von Bargeld an den bankeigenen Bancomaten koste weiterhin nichts.

Tatsächlich belasten die meisten Banken ihren Kunden 2 Franken, wenn sie an den Automaten anderer Banken Bargeld beziehen. Allerdings verrechnen die Banken gleichzeitig auch eine Jahresgebühr für die Maestro-Karte. Diese bewegt sich bei einem üblichen Privatkonto zwischen 20 und 50 Franken, wie ein letztes Jahr von der Nachrichtenagentur sda durchgeführter Gebührenvergleich zeigte.

Allerdings ist die Migros Bank nicht ganz die erste Bank, die auf die Jahresgebühr für das Bancomat-Kärtchen verzichtet. Bei der Postfinance ist die Postcard ebenso kostenlos respektive in der Kontoführungsgebühr inklusive.

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