WEF Davos

Mietwucher am WEF: Microsoft zahlt im Hotel Hilton 500'000 Franken für einen einzigen Raum

In Zeiten von sinkenden Übernachtungszahlen und immer weniger Skifahrern ist das Weltwirtschaftsforum zum Rettungsanker für die Davoser Hotellerie und das Gewerbe geworden.

In Zeiten von sinkenden Übernachtungszahlen und immer weniger Skifahrern ist das Weltwirtschaftsforum zum Rettungsanker für die Davoser Hotellerie und das Gewerbe geworden.

In Zeiten von sinkenden Übernachtungszahlen und immer weniger Skifahrern ist das Weltwirtschaftsforum zum Rettungsanker für die Davoser Hotellerie und das Gewerbe geworden.

Mittlerweile treibt das Geschäft mit den Reichen und Mächtigen dieser Welt exzessive Blüten. So etwa im Fall Hilton-Microsoft. Das Davoser Hilton ist erst drei Jahre alt und liegt genau gegenüber des Kongresszentrums. Das hat auch Microsoft gemerkt und sich dort im Parterre einen grossen Raum gemietet, wo es Platz gab für die zahllose Businessmeetings.

Selbst für WEF-Insider schockierend ist der Preis, den Microsoft dafür zu zahlen bereit war. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, legte der amerikanische Software-Gigant eine halbe Million Franken hin, um dort vier Tage präsent zu sein. Derselbe Raum war vor drei Jahren noch für 25000 Franken zu haben. Das ist zwar ein Extrem-, aber kein Einzelfall. In Davos sind während des WEF bald die Hälfte der Läden an ausländische Firmen vermietet.

Extrem sind auch die Hotelmieten. So ist im Rixos Flüela Davos, bis vor Kurzem noch ein beschauliches Dreisternhotel und nun mit 5 Sternen ausgestattet, das Zimmer während des WEF für 2500 Franken zu haben. Alois Zwinggi, Managing Direktor beim WEF, fürchtet mittlerweile um das Image des Anlasses und ruft zur Mässigung auf.

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