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Microsoft nutzt die niedrigen Zinsen und leiht sich 2,7 Milliarden Dollar

Hat sich Frischgeld verschafft: Computergigant Microsoft (Archiv)

Hat sich Frischgeld verschafft: Computergigant Microsoft (Archiv)

Microsoft nutzt wie viele andere US-Unternehmen die niedrigen Zinsen und nimmt mit einer Anleihe 2,7 Milliarden Dollar ein. Die Schuldtitel würden in den USA und in den Euro-Märkten verkauft, teilte der weltgrösste Softwarekonzern am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Das Geld will das Unternehmen zu Aktienrückkäufen, Akquisitionen und zur Begleichung von Altschulden nutzen. Mit der Anleihe kommt Microsoft dem Rivalen Apple zuvor, der auch am Bondmarkt tätig werden will.

Apple war bislang das einzige der grossen Technologieunternehmen ohne Schulden. Nun braucht der ebenfalls mit einer prallen Bargeldkasse ausgestattete Konzern aber zusätzliches Geld, weil er bis 2015 insgesamt 100 Milliarden Dollar an die Aktionäre aushändigen will.

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