Bislang hatte Microsoft die Probleme ohne grössere Blessuren überstanden. Die neue Finanzchefin Amy Hood räumte nun ein, dass Microsoft von den schrumpfenden PC-Verkäufen getroffen worden sei.

Die Computer werden zumeist zusammen mit einem Windows-Betriebssystem ausgeliefert. Gleichzeitig gebe es aber eine "weiterhin starke Nachfrage nach Angeboten für Firmenkunden und die Cloud".

So konnte Microsoft in seinem vierten Geschäftsquartal (April bis Juni) seinen Umsatz noch um 10 Prozent auf 19,9 Milliarden Dollar steigern. Unterm Strich stand ein Gewinn von annähernd 5,0 Milliarden Dollar, nachdem Microsoft wegen einer hohen Abschreibung auf die zugekaufte Online-Werbefirma Aquantive im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 492 Millionen Dollar geschrieben hatte.