Schwarzarbeit

Mehrere Bauarbeiter wegen Schwarzarbeit im Wallis verhaftet

Kontrolle auf einer Baustelle (Symbolbild)

Kontrolle auf einer Baustelle (Symbolbild)

16 Bauarbeiter sind vor einer Woche auf einer Baustelle in Collombey VS verhaftet worden. Sie hatten keine Arbeitsbewilligung, und ihre Löhne lagen unter den Vorgaben des Gesamtarbeitsvertrags.

"Diese Arbeiter hatten keine Arbeitsbewilligung für die Schweiz", sagte Nicolas Bolli, Chef der Dienststelle für Arbeitnehmerschutz und Arbeitsverhältnisse Wallis, am Donnerstag. Damit bestätigt er eine Meldung der Walliser Tageszeitung "Le Nouvelliste".

Im Rahmen normaler Kontrollen hätten die Männer angegeben, dass sie um die 20 Franken pro Stunde verdienten. Dies habe den Ausschlag gegeben, um die Arbeitgeber und die Arbeitsverträge genauer anzuschauen, sagte Bolli.

Bauherrin ist die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA). "Wir bedauern dies sehr, zumal wir uns gegen Schwarzarbeit engagieren", sagte SUVA-Mediensprecher Henri Mathis. Im vorliegenden Fall habe man im Vertrag mit dem Generalunternehmer festgehalten, dass keine Schwarzarbeiter beschäftigt werden dürfen.

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