Flugverkehr

Mehr Passagiere und mehr Gewinn für Flughafen Zürich

Grossandrang vor der Passkontrolle am Flughafen Zürich (Archiv)

Grossandrang vor der Passkontrolle am Flughafen Zürich (Archiv)

Die Flughafen Zürich AG hat im ersten Halbjahr 2012 deutlich mehr verdient: Der Gewinn stieg um 9,1 Prozent auf 80,2 Mio. Franken. Das Passagieraufkommen nahm um 3,1 Prozent auf 11,8 Millionen zu.

Der Umsatz lag mit 457 Mio. Franken um 5,8 Prozent über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Für das gesamte Jahr 2012 erwartet die Flughafen Zürich AG eine Zunahme der Passagierzahlen um rund 2,5 Prozent, wie sie am Dienstag mitteilte. Sie rechne mit einem Gewinnwachstum von 5 bis 10 Prozent.

Weniger Flugbewegungen, weniger Fracht

Von Januar bis Juni nutzten 11,8 Millionen Passagiere den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise. Die Anzahl Lokalpassagiere erhöhte sich um 2,5 Prozent und die Zahl der Transferpassagiere um 4,4 Prozent. Der Anteil an Umsteige- oder Transferpassagieren an der Gesamtpassagierzahl lag im ersten Halbjahr bei 34,8 Prozent.

Die Anzahl Flugbewegungen nahm um 3,1 Prozent auf 133'873 Starts oder Landungen ab. Die Sitzplatzauslastung pro Flugbewegung stieg von 70,6 Prozent auf 72,5 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flugbewegung erhöhte sich um 5 Prozent auf 103,3 Passagiere.

Die am Flughafen Zürich umgeschlagenen Frachtgüter gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,3 Prozent auf 210'211 Tonnen zurück.

Neue Einkaufsangebote

Beim Umsatz von 457 Mio Fr. erhöhten sich die Erträge im Fluggeschäft um 3,7 Prozent auf 283,7 Mio. Franken. Die Erträge im Nicht-Fluggeschäft nahmen um 9,5 Prozent auf 173,3 Mio. Fr. zu.

Die verschiedenen neuen Einkaufsangebote und Restaurants führten insgesamt zu einer Erhöhung der Kommerzumsätze um 6,8 Prozent auf 246,3 Mio. Franken. Während die Umsätze auf der Luftseite um 13,5 Prozent stiegen, nahmen sie auf der Landseite um 0,4 Prozent ab. Dies hänge unter anderem mit verschiedenen Umbautätigkeiten zusammen, heisst es in der Mitteilung.

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