"In den USA wachsen unsere Kabelkanäle und gewinnen neue Abonnenten", sagte Murdoch am Mittwoch in New York. Zudem erholten sich sie frei empfangbaren Fernsehsender. Der Umsatz erhöhte sich insgesamt um ein Prozent auf knapp 8,8 Milliarden Dollar.

In der Wirtschaftskrise waren die überlebenswichtigen Werbespots vielfach ausgeblieben. Seit einigen Monaten strömen die Werbemillionen nun wieder. Auch der Rivale Time Warner hatte am Morgen ein Gewinnplus vermeldet.

Zudem verdiente Murdoch im Verlagsgeschäft wieder gutes Geld, nachdem ein Rechtsstreit im Vorjahreszeitraum ein Loch gerissen hatte.

Dagegen schwächelte das Filmgeschäft, nachdem vor einem Jahr Blockbuster wie "Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los" für einen Geldsegen gesorgt hatten. Momentan laufen im Kino das Ballett-Drama "Black Swan" mit Natalie Portman sowie der dritte Teil der Fantasy-Saga "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte". Die Aktie fiel nachbörslich um 1 Prozent.

Zur News Corp. gehören das Filmstudio 20th Century Fox, die Fernsehsender-Kette Fox, Zeitungen wie das "Wall Street Journal", die britische "Times" und "Sun" sowie Buchverlage.

In Deutschland kontrolliert Murdoch den in der Dauerkrise steckenden Bezahlsender Sky Deutschland (ehemals Premiere). In Grossbritannien will er sich gerade die Fernsehgruppe BSkyB komplett einverleiben.