Automobilindustrie

Mazda ruft über eine halbe Million Autos in die Werkstätten

Mazda 3 sind vom Rückruf betroffen (Archiv)

Mazda 3 sind vom Rückruf betroffen (Archiv)

Der japanische Auto-Hersteller Mazda ruft weltweit mehr als eine halbe Million Autos in die Werkstätten. Grund sind mögliche Probleme an der Servo-Lenkung. Durch den Defekt bestehe die Gefahr eines Unfalls.

Bei den Fahrzeugen kann es vorkommen, dass die Servo-Unterstützung ausfällt und sich das Lenkrad schwerer bewegen lässt. Der Rückruf betreffe Fahrzeuge der Modellreihen Mazda 3 und Mazda 5, die 2007 und 2008 in Japan gebaut worden seien, teilte der Konzern mit.

In der Schweiz sind 1600 Wagen betroffen, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA hiess. Ein Drittel davon sind Mazda 3. Bisher hätten sich erst einige Kunden für Informationen gemeldet. Konkrete Schadenfälle seien nicht bekannt.

Am Mittwoch hatte Mazda den Rückruf von 215'000 Fahrzeugen in den USA angekündigt. Am Donnerstag weitete der Konzern den Schritt auf die wichtigen Exportmärkte Europa und Australien aus. Insgesamt gehe es um 514'000 Fahrzeuge, sagte eine Sprecherin.

In Deutschland seien inzwischen 17 Fälle bekannt, bei denen es zum Ausfall der Servolenkung gekommen ist. Es habe aber keine Unfälle mit Personenschaden gegeben. Für Mazda ist dies der grösste Rückruf in der Geschichte des Konzerns.

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