MASSNAHMEN
Migros, Coop & Co beschränken erneut Personenzahl in Läden – Tipps für ein reibungsloses Einkaufen trotz Weihnachtshektik

Ab nächster Woche gilt im Detailhandel eine Beschränkung der Personenzahl. Dazu haben sich die grössten Detailhandelsverbände entschlossen. Wozu sie den Kundinnen und Kunden nun raten.

Niklaus Vontobel
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Wieder dasselbe Spiel: Im Detailhandel dürfen erneut nicht mehr beliebig viele Kundinnen und Kunden in die Läden

Wieder dasselbe Spiel: Im Detailhandel dürfen erneut nicht mehr beliebig viele Kundinnen und Kunden in die Läden

Bild: Andri Vöhringer

Die Beschränkung werde im Laufe der kommenden Woche umgesetzt, teilte die IG Detailhandel, in der Migros, Coop und Denner zusammengeschlossen sind, am Donnerstag mit. Gleichentags gab auch der zweite grosse Detailhandelsverband, Swiss Retail Federation, die Beschränkung der maximalen Anzahl Kunden pro Quadratmeter bekannt. Umgesetzt werden soll dies bis am 16. Dezember. Wobei einige die Beschränkungen schon früher einführen. So heisst in der Mitteilung der Swiss Retail Federation: Die angeschlossenen Detailhändler und die Mitglieder ihrer assoziierten Verbände wie Sportbiz und SBVV, also die Sportfachhändlern und Buchhandlungen, würden die Beschränkungen bereits am 13. Dezember einführen.

Offenbar geht im Detailhandel die Angst vor einen erneuten Lockdown um. So schreibt die Swiss Retail Federation: Ziel der freiwilligen Selbstregulierung sei es «mit vereinten Kräften einen kantonalen Flickenteppich und rigidere Massnahmen bis hin zu einem Lockdown wie im Ausland zu verhindern.»

Signal sollte gesetzt werden: der unbeschwerte Sommer ist vorbei

Diese Massnahme habe sich bereits in früheren Phasen der Pandemie bewährt, schreibt die IG Detailhandel. Die Swiss Retail Federation will auch ein Signal an die Kundschaft geben: «Dass man die Maskentragepflicht sowie Abstands- und Hygieneregeln wieder strikte einhalten soll und die unbeschwerlichen Sommermonate vorbei sind.» Die Präsidentin des Verbandes, Christa Markwalder, sagt, mit diesem Schritt leiste der Detailhandel seinen Beitrag und übernehme Verantwortung. Und weiter sagt Markwalder:

«Wir hoffen, durch diese freiwillige Selbstregulierung auch Ladenschliessungen und weitere rigide Massnahmen verhindern zu können.»

Zugleich geben die Detailhändler Empfehlungen ab, wie das Einkaufen in den kommenden Wochen trotz Weihnachtshektik für alle Kundinnen und Kunden möglichst reibungslos funktionieren kann.

Die Empfehlungen

  • Einkäufe im Voraus planen und, wenn möglich, Stosszeiten vermeiden, um so Wartezeiten zu verkürzen.
  • Vor den Festtagen die Einkäufe schwerpunktmässig zu Wochenbeginn erledigen.
  • Wenn möglich soll nur eine Person pro Haushalt einkaufen.
  • Wenn immer möglich, schwächer frequentierte Zeiten für die Einkäufe nutzen.
  • Masken tragen, Hände desinfizieren und Abstand halten.
  • Wenn immer möglich kontaktlos zahlen.

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