Wirtschaft

Maschinenhersteller Bucher leidet unter Handelsstreit zwischen China und USA

Jacques Sanche ist seit 2016 CEO von Bucher Industries.

Jacques Sanche ist seit 2016 CEO von Bucher Industries.

Bucher Industries konnte letztes Jahr kaum neue Aufträge gewinnen. Trotzdem kann der Schweizer Hersteller von Landwirtschafts- und Kommunalfahrzeugen für 2019 eine leichte Umsatzsteigerung vermelden.

(gb.) Der Umsatz des Zürcher Maschinenherstellers Bucher betrug im vergangenen Jahr 3,1 Milliarden Franken und erreicht damit einen neuen Höchstwert. Gegenüber dem Vorjahr vermochte das Unternehmen den Umsatz mit 1,8 Prozent aber nur leicht zu steigern. Laut Mitteilung vom Donnerstag gelang dies trotz Einbruchs der Nachfrage um 5,6 Prozent.

Wegen des Handelsstreit zwischen den USA und China blieben kleinere und mittlere US-Landwirtschaftsbetriebe vermehrt auf ihren Produkten sitzen. Dies reduziere deren Netto-Einkommen und damit die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen, wie sie Bucher herstellt. Zwei Produktionsstandorte in den USA mussten denn auch bereits Kurzarbeit einführen, teilte Bucher am Donnerstag mit. Die Nachfrage sei aber auch aufgrund von Ernteausfällen gesunken, welche durch extreme Wetterereignisse ausgelöst wurden.

Das Unternehmen schätzt, dass der Betriebsgewinn für das Jahr 2019 leicht unter dem Wert des Vorjahres zu liegen kommen wird. Der Konzerngewinn dagegen wird laut Mitteilung ähnlich jenem des Vorjahres erwartet. 2018 hatte Bucher 278 Millionen Franken operativen Gewinn respektive 215 Millionen Franken Reingewinn erwirtschaftet.

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