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Mario Draghi übernimmt Präsidium der Europäischen Zentralbank

Italiener folgt auf Franzosen: Jean-Claude Trichet (l) wird von Mario Draghi abgelöst (Archiv)

Italiener folgt auf Franzosen: Jean-Claude Trichet (l) wird von Mario Draghi abgelöst (Archiv)

Führungswechsel bei der Europäischen Zentralbank (EZB): Der Italiener Mario Draghi trat am Dienstag sein Amt als EZB-Präsident an. Der 64-Jährige ist Nachfolger des Franzosen Jean-Claude Trichet, der nach acht Jahren turnusgemäss aus dem Amt schied.

Der passionierte Bergsteiger Draghi erklimmt damit den Gipfel einer beachtlichen Karriere. Nach Stationen bei der Weltbank (1984-1990) und Goldman Sachs stand er seit Anfang 2006 an der Spitze der italienischen Zentralbank und polierte deren Image kräftig auf.

Nun übernimmt Draghi mitten in der Schuldenkrise ein zentrales Amt: Als oberster Währungshüter Europas soll "Super-Mario" die Gemeinschaftswährung retten. Wegen des Feiertages gab es zum Amtsantritt in Frankfurt keinen grossen Bahnhof. Seinen ersten öffentlichen Auftritt als EZB-Präsident hat Draghi am Donnerstag, 3. November: Dann tagt der EZB-Rat.

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