Marché-Concours

Marché-Concours lockte 55'000 Pferdefreunde in den Jura

In Saignelégier trafen sich auch dieses Jahr wieder unzählige Pferdefreunde

In Saignelégier trafen sich auch dieses Jahr wieder unzählige Pferdefreunde

Der Marché-Concours im jurassischen Saignelégier hat auch dieses Jahr viele Pferdefreunde angelockt. Rund 55'000 Menschen sind am Wochenende ans traditionelle Fest in den Freibergen gereist. Bundesrätin Widmer-Schlumpf vertrat die Landesregierung.

In ihrer Rede rief die BDP-Bundesrätin zu Fairness und Respekt im Wahlkampf auf. Es sei wichtig, auch andere Meinungen zu respektieren, sagte Widmer-Schlumpf. Was die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Schweiz betrifft, zeigte sie sich trotz der Frankenstärke zuversichtlich.

Mehrmals brachte Widmer-Schlumpf auch ihre Sympathie für den Kanton Jura zum Ausdruck. Sie führte im Weiteren die Tradition fort und stimmte "La Rauracienne" an, ein altes jurassisches Freiheitslied.

Zufriedene Organisatoren

Mit der Zahl der Besucher waren die Organisatoren des Marché-Concours, der dieses Jahr zum 108. Mal stattfand, sehr zufrieden, wie Fest-Sprecher Philippe Aubry sagte. Von Freitagabend bis Sonntag kamen rund 55'000 Pferdefreunde nach Saignelégier - 5000 mehr als erwartet.

Einer der Höhepunkte am Marché-Concours war am Sonntag die Parade mit rund 400 Freiberger Pferden. Weiter fanden verschiedene Pferderennen statt, die zum ersten Mal live vom Westschweizer Fernsehen übertragen wurden. Diesjähriger Gastkanton war Schaffhausen.

Am Samstag hatte der Vizepräsident des Pferdefestes, Bernard Varrin, in seiner Ansprache die Wiedereinführung von Exporthilfen für Pferdezüchter vorgeschlagen. Wegen des starken Frankens sei die Lage ziemlich beunruhigend, sagte er.

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