Persönliche Finanzlage

Männer sind optimistischer im Hinblick auf ihre Finanzen als Frauen

Die Schweizerinnen und Schweizer sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Fast 30 Prozent rechnen im neuen Jahr mit einer Verbesserung. (Symbolbild)

Die Schweizerinnen und Schweizer sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Fast 30 Prozent rechnen im neuen Jahr mit einer Verbesserung. (Symbolbild)

Die Schweizer Bevölkerung sieht ihre finanzielle Situation positiv. Gut 28 Prozent rechnen 2109 mit einer Verbesserung. Nur 16 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtert. Grosse Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern.

Jeder Zweite ist zufrieden mit seinen Finanzen und jeder Fünfte kann sich fast alles leisten oder muss überhaupt nicht aufs Geld achten. Dies zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Befragung des Online-Vergleichsdienstes Comparis.ch.

Allerdings müssen 26 Prozent der Bevölkerung auf jeden Franken schauen und sich sehr einschränkten, um alle Rechnungen zahlen zu können. Bei 6 Prozent reicht es hinten und vorne nicht.

Romands und Tessiner zufriedener

Deutlich positiver als im Vorjahr äusserten sich die Romands und die Tessiner zu ihrer finanziellen Situation. In der Westschweiz sind nur noch 29 Prozent der Befragten unzufrieden. Im vergangenen Jahr waren es noch 39 Prozent. Ausserdem rechnen nur noch 16 Prozent mit einer Verschlechterung. In Vorjahr waren es noch 20 Prozent.

Im Tessin sind 54 Prozent mit ihrer finanziellen Situation zufrieden. Im Vorjahr waren es nur 46 Prozent. Allerdings sehen die Tessiner etwas pessimistischer in die Zukunft. 18 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung ihrer aktuellen finanziellen Situation (Vorjahr: 16 Prozent).

In der Deutschschweiz sind fast zwei Drittel zufrieden mit ihren Finanzen und rund ein Drittel rechnet mit einer weiteren Verbesserung. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen den Geschlechtern. So rechnet jeder dritte männliche Befragte mit einem finanziellen Aufstieg. Bei den Frauen ist es nur knapp jede vierte.

Sparpotenzial bei Elektronik und Kleidung

Müssten die Schweizerinnen und Schweizer ihre Ausgaben einschränken, würden sie am ehesten auf unnötige Ausgaben und Spontankäufe verzichten. Grosses Sparpotenzial sehen sie bei elektronischen Geräten (62 Prozent ) und Kleidung (58 Prozent). Nur 7 Prozent würden im Falle eines Engpasses eine günstigere Wohnung suchen.

Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, frei verfügbare Mittel zu sparen. Über ein Drittel würde sich damit eine Reise gönnen. Während Männer übriges Geld investieren oder für Elektronikprodukte ausgeben, bevorzugen Frauen eher Beauty- und Wellnessaktivitäten.

Für die repräsentative Online-Befragung wurden 1043 Personen in allen Regionen der Schweiz befragt.

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