Wirtschaft

Luxusgüter sind weniger gefragt: Richemont mit deutlichen Einbussen

Der Umsatz von Richemont ist um einen Viertel eingebrochen.

Der Umsatz von Richemont ist um einen Viertel eingebrochen.

Der Westschweizer Konzern Richemont hat wegen der Pandemie in den vergangenen sechs Monaten deutlich weniger Schmuck und Uhren verkauft. Und dies überall in der Welt – ausser in China.

(mg) Um einen Viertel ging der Umsatz des Luxusgüterkonzerns Richemont von April bis September zurück. Das teilte der Konzern am Freitag mit. In diesen sechs Monaten hat das Westschweizer Unternehmen 5,5 Milliarden Euro umgesetzt, in der Vorjahresperiode waren es noch 7,4 Milliarden gewesen. Zurück ging dementsprechend auch der Gewinn. Dieser sank gar um 82 Prozent von 869 Millionen Euro auf 159 Millionen.

Ausser in China habe das Unternehmen, zu dem viele bekannte Uhrenmarken gehören, in allen Regionen der Welt grosse Umsatzeinbussen hinnehmen müssen. In China seien die Verkäufe aber um beinahe 80 Prozent gestiegen, wie das Unternehmen mitteilt.

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