Computerzubehör

Logitech 2008/2009 mit Gewinneinbruch von über 50 Prozent

Waadtländer Computerzubehör-Hersteller

Waadtländer Computerzubehör-Hersteller

Beim Computerzubehör-Hersteller Logitech hat die Wirtschaftskrise die Rekordjagd brüsk gestoppt. Trotz Sparprogramm und Stellenabbau brach der Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr um über die Hälfte ein. Zum Schluss rutschte der Konzern sogar in die roten Zahlen.

Unter dem Strich erlitt der weltgrösste Hersteller von Computerzubehör wie Mäusen, Joysticks, Web-Kameras oder Lautsprechern im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 (per Ende März) einen Verlust von 35,1 Mio. Dollar, nach einem Gewinn von 60,3 Mio. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz sackte um knapp ein Drittel auf 408 Mio. Dollar ab.

Damit hat Logitech im gesamten Geschäftsjahr 2008/09 nicht einmal mehr halb so viel verdient wie im Vorjahr. Der Reingewinn schmolz um 53,7 Prozent auf 107 Mio. Dollar zusammen, wie das schweizerisch-amerikanische Unternehmen mitteilte.

Der Betriebsgewinn tauchte gar um 61,8 Prozent auf 109,7 Mio. Dollar. Weniger schlecht entwickelte sich der Umsatz, der lediglich um 6,8 Prozent auf 2,209 Mrd. Dollar sank.

Damit ist die zehnjährige Erfolgssträne des Konzerns mit Westschweizer Wurzeln gerissen, der seit 1999 trotz Asien-Krise und Internetblase mit zweistelligen Wachstumsraten von Rekord zu Rekord geeilt war. Langfristig werde Logitech zu dieser Performance zurückkehren, erklärte Verwaltungsratspräsident Guerrino De Luca an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

Die Experten bezeichneten die Ergebnisse als schwach. An der Börse fiel die Aktie bis Handelsschluss um 6,5 Prozent auf 12.74 Franken.

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