Die von der "Handelszeitung" und der Personalberatungsfirma Kienbaum erhobene Studie nimmt 57'212 Jobs und deren Gehälter unter die Lupe, wie einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Artikel in der "Handelszeitung" zu entnehmen ist. Den Autoren zufolge schwingen die Bankenbranche, Versicherungen und der Biotech-Sektor bei den Löhnen für Spezialisten obenaus. Demgegenüber liegen die Branchen Handel, Mode sowie Energie- und Wasserversorgung abgeschlagen am unteren Ende der Skala.

Sachbearbeiter müssen sich mit weniger Lohn bescheiden. Nur erfahrene Kräfte würden hier die 100'000-Franken-Marke überspringen. Dazu werden in der Studie etwa Konstruktionstechniker, Chefsekretärinnen und -sekretäre oder IT-Helpdesk-Spezialisten. Mit Einstiegslöhnen deutlich unter 80'000 Franken müssen sich demnach Gehaltsbuchhalter, Sachbearbeiter Personal oder Laborfachkräfte bescheiden.

Auch die regionalen Unterschiede sind gross. Die Lohndifferenz zwischen dem Tessin und Zürich betrage bis zu 20'000 Franken, hiess es weiter.

Geringere Lohnsteigerungen als im Vorjahr

Die Lohnsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr seien für die analysierten Jobprofile mager ausgefallen, heisst es weiter. "Seniors" bekommen demnach nur 0,5 Prozent mehr, auf "Junior"-Ebene beträgt die Steigerung 0,9 Prozent. Auch Sachbearbeiter und Fachkräfte konnten nur minimale Lohnsprünge im Bereich von 0,7 und 0,8 Prozent realisieren. Im Vorjahr waren Steigerungen von über 1 Prozent möglich.