Schinder hat dicke Auftragsbücher, wie der Zwischenbericht vom Dienstag verdeutlicht: Für 40 Mio. Dollar geht Beförderungstechnik an den Flughafen von Los Angeles, umfangreiche Ausrüstung wird für Bauvorhaben in Chile, China und Saudi-Arabien produziert. So erhält etwa die U-Bahn von Peking 157 Rolltreppen aus dem Hause Schindler.

Mehr Gewinn

Der Gewinn erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 339 Mio. Franken. Während das Betriebsergebnis (EBIT) mit 496 Mio. Fr. ein knappes Prozent höher ausfiel als im Vorjahr, verbesserte sich der Umsatz um 1,1 Prozent auf 6,04 Mrd. Franken. Der Auftragsbestand stieg während des ersten Halbjahres um 9,1 Prozent auf 6,92 Mrd. Franken.

Der Verlust beim Finanzergebnis reduzierte sich von 43 auf 23 Mio. Franken. Das Währungsergebnis fällt weniger ins Gewicht als vor einem Jahr, zudem war die Zinsbelastung tiefer.

Lift-Sparte und Also wachsen

Sowohl das Aufzugs- und Fahrtreppengeschäft als auch die IT-Grosshandelstochter Also sind auf Wachstumskurs. Die Zahlen verdeutlichen, dass sich der positive Trend im zweiten Quartal verstärkt hat: Beide Konzernteile steigerten den Auftragseingang zwischen April und Juni zusätzlich.

In der Lift- und Rolltreppen-Sparte lief auf das Modernisierungsgeschäft gut: Die Regionen Asien-Pazifik und Südamerika hätten die höchsten Wachstumsraten an den Tag gelegt, berichtete der Konzern. Auch der Unterhalt von Anlagen sei in allen Regionen gut gelaufen.