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Lidl gerügt - der Discounter hat Fleisch nicht korrekt deklariert

Lidl-Discounter wird gerügt

Lidl-Discounter wird gerügt

Der deutsche Lebensmittel-Discounter Lidl hat vom Thurgauer Justizdepartement eine Rüge wegen ungenügenden Preisangaben erhalten. Demnach hat Lidl zwei Fleischprodukte in der Werbung respektiv im Laden nicht korrekt angeschrieben.

Konkret fehlte auf einem beanstandeten Poulet-Brust-Minutenschnitzel Detailangaben auf der Preisetikette. Zudem war bei einer Werbung des in Weinfelden TG ansässigen Schweizer Ablegers von Lidl zu einem Schweinsbrustspitz das Gewicht des Fleischstücks nicht ersichtlich, wie Beat Schletti vom Thurgauer Justizdepartement auf Anfrage sagte.

Das Departement machte Lidl schriftlich darauf aufmerksam, dass diese Produkte mangelhaft angeschrieben sind. Ebenfalls einen Informationsbrief erhielt die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), welche die Eingabe im Thurgau gemacht hatte. Das Departement lud Lidl weiter zu einem klärenden Gespräch ein.

Die Supermarkt-Kette bekundete Interesse an diesem Angebot. Dem SKS wiederum bot Lidl an, die Preisanschriften direkt in einer Filiale zu begutachten. Die Etiketten seien nämlich detailliert und gut sichtbar.

Bereits zu Beginn dieses Jahres hatte sich der SKS mit Lidl gestritten. Damals warf der Konsumentenschutz Lidl vor, mit falschen Aussagen für Früchte und Gemüse zu werben.

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