Kanton Zürich

Leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit

Der Kanton Zürich hat verglichen mit der Gesamtschweiz eine unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote. (Bild: mke)

Arbeitslosigkeit im kanton Zürich

Der Kanton Zürich hat verglichen mit der Gesamtschweiz eine unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote. (Bild: mke)

Im April ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich von 3,3 auf 3,4 Prozent leicht gestiegen. Im Vergleich zu den Vormonaten hat sich die Zunahme abgeschwächt.

Wie in fast allen Branchen hat die Arbeitslosigkeit auch in der Finanzdienstleistungsbranche zugenommen, im Verhältnis zur Zahl der Erwerbstätigen in diesem Sektor ist sie aber unterdurchschnittlich, teilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich mit.

Ende April waren 31 263 Personen bei ihrem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Stellensuche gemeldet, 657 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen nahm um 387 auf 24 514 Personen zu. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich dabei um 0,1 Punkte auf 3,4 Prozent.

Der Kanton Zürich liegt weiterhin unter dem schweizerischen Durchschnitt (3,5 Prozent). Wie in den vergangenen Monaten waren fast alle Altersgruppen und Qualifikationsstufen von der Zunahme betroffen. Einzig bei den jüngsten Alterskategorien waren die Zahlen leicht rückläufig (15-19 Jahre: -43, 20-24 Jahre: -4).

Wie Bruno Sauter, Chef des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, vor den Medien ausführte, hat die Rezession mit Verzögerung auch den Arbeitsmarkt erfasst. Als Folge davon stieg die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Monaten in praktisch allen Branchen und Berufsgruppen.

Auch die Zahl der Arbeitslosen aus der Finanzdienstleistungsbranche nahm in den vergangenen Monaten zu. Im Verhältnis zur Zahl der Erwerbstätigen, welche in diesem Bereich arbeiten, ist die Arbeitslosigkeit zur Zeit aber unterdurchschnittlich.

RAV im Kanton Zürich sind gut aufgestellt Aufgrund der steigenden Zahl von Stellensuchenden hat das Amt für Wirtschaft und Arbeit den Personalbestand der RAV im Kanton Zürich schrittweise um insgesamt rund 70 Personen auf rund 490 Personen erhöht. Die Prozesse der Vermittlungsarbeit wurden weiter optimiert und die Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern und privaten Stellenvermittlern verstärkt.

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