Reisebranche

Kuoni streicht bis 400 Stellen in den nächsten drei Jahren

Kuoni-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Kuoni-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Nun ist es raus: Bis zu 400 Stellen fallen bei Kuoni in den nächsten drei Jahren weltweit weg. Dies sagte Peter Rothwell, Chef des grössten Schweizer Reisekonzerns, im Interview mit dem «SonntagsBlick».

Bereits Anfang Jahr hatte Kuoni bekannt gegeben, Kosten zu senken und Arbeitsplätze abzubauen. Konkrete Zahlen wurden aber nicht öffentlich genannt.

Die Zahl von konzernweit "300 bis 400" Stellen errechne sich aus dem Effizienz-Steigerungsprogramm, das Kuoni Ende Jahr gestartet habe, sagte Rothwell im Interview. Wenn Kosten und Umsatz wegen der Wirtschaftskrise in ein Missverhältniss geraten würden, seien es aber noch mehr.

Das Schweizer Geschäft, das letztes Jahr restrukturiert wurde, mache Kuoni aber "viel Freude". Man habe den Gewinn verdoppelt, während die Konkurrenz kaum Geld verdient habe. Doch auch in der Schweiz lässt Kuoni deshalb die Kosten nicht aus dem Blick.

Für das Gesamtjahr 2009 rechnet der neue Kuoni-Chef nach wie vor mit schwarzen Zahlen. Im Vorjahr hat das Unternehmen mit weltweit rund 10 000 Mitarbeitenden einen Rekordgewinn von 152,1 Mio. Franken erzielt.

Rothwell hat vor rund vier Monaten die Führung des Konzerns übernommen. Hierfür ist der Brite von Grossbritannien in die Schweiz gezogen. Es gefalle ihm "hervorragend". So lobte er die Natur, die Kultur, die Infrastruktur sowie das Steuerregime.

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