Wie der Kreditkartenanbieter am Mittwoch nach US-Börsenschluss in New York mitteilte, nahmen die Erlöse um neun Prozent auf zehn Milliarden Dollar zu.

Trotz der deutlichen Geschäftszuwächse fiel die erste Reaktion der Anleger negativ aus - der Aktienkurs sank nachbörslich zunächst um fast vier Prozent. Der Gewinn lag zwar leicht über den Prognosen der Analysten, beim Umsatz hatte die Wall Street aber mehr erwartet.

Wie die Konkurrenten Visa und Mastercard profitiert American Express über Kreditkartengebühren derzeit insbesondere von der boomenden US-Konjunktur, die die Ausgabefreude der Konsumenten erhöht. Zudem sorgen die Steuersenkungen der Regierung unter US-Präsident Donald Trump für Rückenwind - die effektive Steuerquote sank im Jahresvergleich von 32 auf 20 Prozent.