Das nationale Programm, das nun startet, heisst Apinella. Es soll eine Früherkennung ermöglichen: 180 Imker in der ganzen Schweiz kontrollieren jede zweite Woche ausgewählte Bienenstände. Die Resultate der Kontrollen hinterlegen sie dann auf einer zentralen Datenbank.

Dadurch kann die Situation im Auge behalten und - sollte der Kleine Beutekäfer auftreten - rasch gehandelt werden. Dies teilte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Donnerstag mit.

Der Kleine Beutekäfer ist deshalb gefährlich, weil er sich sehr rasch vermehrt und schwer erkennbar ist. Die ausgewachsenen Käfer und die Larven fressen Honig, Pollen und am liebsten die Bienenbrut. Wenn der Schädling einen Bienenstock oder ein Hummelnest befallen hat, ist es nicht mehr möglich, ihn zu beseitigen.