In einem Test beurteilten 400 Personen Jogurt mit einem Zuckergehalt von 10, 7 und 5 Prozent. Zur Auswahl standen jeweils die Aromen Erdbeer und Mokka, wie die Forschungsanstalt am Montag mitteilte. In der Schweiz enthält ein Jogurt im Durchschnitt 10 Prozent Zucker.

Am besten beurteilt wurden die Jogurt mit dem höchsten Zuckergehalt. Auf einer Skala von 1 bis 9 bekam das Erdbeerjogurt die Note 7,5, das Mokkajogurt die Note 6,8. Etwas schlechter schnitten die Jogurt mit 7 Prozent Zuckergehalt ab. Das Erdbeerjogurt kam auf die Note 6,2, das Mokkajogurt auf 5,8.

Ganz unter die 5-Punkte-Marke fielen die Jogurt mit dem tiefsten Zuckergehalt: Das Erdbeerjogurt erreichte im Durchschnitt nur noch eine Note von 4,8, das Mokka-Jogurt eine Note von 4,3.

Die Resultate würden zeigen, dass der Zuckergehalt in Jogurt nicht zu stark gesenkt werden dürfe, solle er noch den Geschmack der Konsumentinnen und Konsumenten treffen, sagte Patrizia Piccinali von der Forschungsanstalt auf Anfrage. Eine Möglichkeit wäre allerdings, den Zuckergehalt schrittweise zu senken.

Was die Untersuchung noch zeigte: Männer entschieden sich bei der Degustation mehrheitlich für Erdbeer-Jogurt (56 Prozent), Frauen mehrheitlich für Mokka-Jogurt (53 Prozent). Die Tests fanden an der Swiss'expo in Lausanne und an der Berner Frühlingsmesse BEA in Bern satt.