Konjunktur

Konjunktur: Es geht wieder aufwärts

Keine leeren Portemonnaies mehr: Konjunkturforscher sind zuversichtlich

Keine leeren Portemonnaies mehr: Konjunkturforscher sind zuversichtlich

Mit der Schweizer Wirtschaft geht es bereits wieder aufwärts: Zu diesem Schluss kommen die Ökonomen der UBS, die für 2010 mit einem Wachstum von 1,7 Prozent rechnen. Das Konjunkturbarometer der Grossbank zeigt derweil schon fürs laufende Quartal nach oben.

Das Barometer, für welches seit über 30 Jahren Schweizer Industrieunternehmen quartalsweise über den Verlauf ihrer Geschäfte befragt werden, ist mit einem Wert von 0,2 Prozent erstmals seit dem vierten Quartal 2008 wieder im positiven Bereich. Der Indikator deutet damit auf ein leichtes Wachstum im vierten Quartal hin, teilte die UBS mit.

Dies zeige, dass sich die Wirtschaft nach der Rezession wieder stabilisiere. Gemäss der Unternehmensbefragung liess im abgelaufenen dritten Quartal der Druck auf Auftragseingänge, Produktion, Umsätze und Gewinne nach. Die befragten Unternehmer erwarten zudem eine weitere Entspannung in den letzten drei Monaten dieses Jahres.

Die Rezession wirke sich allerdings verzögert auf die Personalbestände der Unternehmen aus: Diese würden im Vergleich zum Vorjahr weiter sinken und ein Ende dieser Entwicklung sei aus der Umfrage noch nicht absehbar.

Das Konjunkturbarometer zeigt insbesondere eine leichte Erholung des Geschäftsganges in der exportorientierten Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Allerdings seien sowohl die Auftragseingänge als auch die Umsätze nach wie vor tiefer als noch vor einem Jahr, so die UBS.

Schneller als die Maschinenindustrie erholt sich die chemische Industrie. Ausnahme bei der exportorientierten Industrie bildet die Uhrenindustrie: In keiner anderen Branche sind die Auftragsbücher gemäss Umfrage so dünn geworden wie hier.

Als "einigermassen erfreulich" bezeichnet die UBS die Umfrageergebnisse im Dienstleistungssektor. "Schwarze Zeiten" durchlebten die Medien.

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